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An der Küste von Mecklenburg-Vorpommern gibt es noch "Weisse Flecken" für Segler !
denn: an der Ostseeküste fehlen drei Yachthäfen.


An der OstseeMecklenburg-Vor- pommerns stehen ( laut Tourismus- verband Rostock ) derzeit 445 Marinas bereit, davon 215 mit mehr als 14500 Liegeplätzen an der Ostseeküste und Boddengewässern sowie 230 Häfen mit 18000 Boots- liegeplätzen an Flüssen und Binnen- seen.
Nach wie vor fehlen Häfen insbe- sondere an den Aussenküsten, wo alle 30 Seemeilen eine Anlaufstelle nötig sei, um ein sicheres Befahren des Reviers zu gewährleisten.Der
landeseigene Nothafen am Darßer Ort versandet immer wieder.

Mangels Geld werde er in dieser Saison nicht mehr ausgebaggert und wohl wie 2004 gesperrt werden müssen. "Weiße Flecken" im Revier gebe es außerdem an östlichen Außenküste Rügens sowie in den Kaiserbädern Usedoms.
Der Darßer Ort ist ein neuralgischer Punkt im Netz der Marinas. Die Unsicherheit im Betrieb des Nothafens sei "extrem schlecht für das Image" des gesamten Wassersportreviers im Nordosten, ein Lückenschluß auf dem Weg ins Segelrevier Stralsund/Rügen daher nötig. Ohne Hafen auf dem Darß brauchten Wassersportler für die 60 Seemeilen von Rostock bis Barhöft bei Stralsund mehr als zehn Stunden am Stück.2004 seien auf Grund der Sperrung von Darßer Ort etwar ein Fünftel weniger Boote die West-Ost-Route gefahren. Bis zu einem möglichen Ausbau des Hafens Prerow müßte Darßer Ort offengehalten werden.

( in Auszügen aus: www:mv-maritim.de / Juli 2006)



Der Nothafen Darßer Ort liegt in der Kernzone des Nationalparks Vorpommersche Booden- landschaft und wird laut Bundesverband Wassersportwirtschaft voraussichtlich Ende 2006 wegen Verlandung gesperrt.

Zur Geschichte: Nach schweren Sturmfluten wurde 1872/73 der Prerowstrom zugeschüttet und aus Fischland, Darß und Zingst eine Halbinselkette. An der äußersten Ecke dieser Halbinsel wird seit mehr als hundert Jahren ein Nothafen genutzt. Zu DDR-Zeiten war dort die NVA stationiert. Seit 1990 streiten Natur- schützer und Wassersportler um die Nutzung. Der landeseigene Hafen wird durch den WWF betrieben. Er soll laut Beschluß der Schwe- riner Landesregierung nicht mehr ausge- baggert werden, zuletzt geschah dies 2005.

Darßer Ort ist auch Standort eines Rettungskreuzers der Deutschen Gesselschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die in Notfällen von hieraus schnell die Kadetrinne erreichen. Für Segler teilt der Hafen die 60 Seemeilen weite Strecke zwischen Warnemünde und Barhöft bei Stralsund.

( in Auszügen aus: www:mv-maritim.de / Juli 2006)


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